Wo der Rhein am schönsten ist

Der Rhein – Einst berühmter Grenzfluss zwischen der römischen und der germanischen Welt, prägt er auch heute noch einige Staatsgrenzen in Europa. Auch für uns Radfahrer ist er mit seinen 1230 Kilometern ein mehr als prägendes Erlebnis. So manche Ambition diesen gewaltigen Fluss vollends zu erkunden, wird bei einer solchen Länge oftmals zur anstrengenden Lebensaufgabe statt zur gesunden Radtour. Deshalb möchte ich Ihnen mit dieser Webseite keine sportlichen Höchstleistungen abverlangen. Nein, ich möchte Ihnen stattdessen den Abschnitt des Rheins vorstellen, der für uns Radtour Genießer genau die richtige Mischung einer abwechslungsreichen und verlockend gemütlichen Tour bietet.

Entdecken Sie also mit mir, auf der Fahrt von Bingen über Koblenz nach Rüdesheim, den eindrucksvollsten Teil des Rheins. Dieses als oberer Mittelrhein bezeichnete Teilstück des mächtigen Flusses, wurde im Jahre 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Damit Sie nichts von dieser weltweit anerkannten Einzigartigkeit des oberen Mittelrheins und seiner zahlreichen Sehenswürdigkeiten verpassen, finden Sie auf dieser Webseite umfangreiche Informationen in Schrift und Bild. Hierzu gebe ich Ihnen:

  • Tipps für die Anreise,
  • eine Beschreibung der Radtour in 4 gemütlichen Etappen,
  • Tipps zu den regionalen Spezialitäten, die Sie unbedingt probieren müssen, und
  • alles Wissenswerte, das für die Vorbereitung und Durchführung dieser Radtour nützlich ist.

Am Ende dieser Webseite finden Sie Links, mit denen Sie alle wichtigen Helfer wie Karten, Verzeichnisse zu günstigen Unterkünften, kulinarische Rezepte, die besten Weinlieferanten, unverzichtbare Bücher und vieles mehr einsehen können.
 


 
 

Die Anreise nach Bingen

Bei dieser Radtour haben wir es mit einer Rundreise zu tun, so dass Beginn und Ende der Tour in Bingen ist. Die bequemste und einfachste Anreisemöglichkeit ist in diesem Fall der eigene PKW. Direkt neben der Anlegestelle der Fähre gibt es in der Hafenstraße von Bingen einen frei zugänglichen Parkplatz.

Trotzdem dass es unbequemer ist, möchte ich an dieser Stelle auch die Anreise mit der umweltfreundlichen aber gewöhnungsbedürftigen Bahn ansprechen. Bingen ist mit dem Zug aus allen Gebieten Deutschlands gut erreichbar. Vom Bahnhof aus ist der Rhein-Radweg sehr einfach und auf kurzer Strecke zu finden. Die entsprechenden Schilder sind kaum zu übersehen. Ihre Anreise mit der Bahn können Sie über den folgenden Link planen und buchen.

ZUR BAHNAUSKUNFT (hier klicken)

Wer eine längere Anreise hat und in Bingen übernachten möchte, findet mit diesem Link die besten Angebote.

Zu den preiswerten Unterkünften von Bingen (hier klicken)
 
 

Die Radtour in 4 Etappen

Bei der am oberen Mittelrhein ersichtlichen Anordnung von Sehenswürdigkeiten, Radweg, Fluss und Natur drängt sich die Durchführung einer Rundreise förmlich auf. Deshalb werden wir auf unserem Weg von Bingen nach Koblenz das linke Ufer erkunden und uns auf dem Rückweg die rechte Rheinseite vornehmen.

Damit genügend Zeit für Natur, historische Vielfalt und kulinarische Genüsse bleibt, habe ich die Tour in 4 leicht fahrbare Etappen unterteilt. Wer darüber hinaus die sportliche Herausforderung sucht, kann diese bei den zusätzlichen Besuchen der ausreichend vorhandenen Aussichtsplattformen finden.

Entsprechend Ihren Vorlieben können Sie die Etappen verkürzen oder auch verlängern. Bei Ihrer ganz persönlichen Einteilung hilft Ihnen ein handelsübliches Radtourenbuch oder eine der gängigen Karten. Hier zwei Exemplare, die ich Ihnen empfehlen kann:

ZUM RADTOURENBUCH RHEIN-RADWEG (hier klicken)

ZUM KARTENMATERIAL (hier klicken)
 
 
Etappe 1 – Von Bingen nach St. Goar (ca. 30 Kilometer)

Wir beginnen unsere Radtour in Bingen, entweder auf dem oben beschriebenen Parkplatz in der Hafenstraße oder am Bahnhof. In beiden Fällen ist der Rhein-Radweg nur einen Katzensprung entfernt. Auf dem Radweg angekommen, folgen wir seiner Beschilderung in Richtung Koblenz. Schon nach wenigen Hundert Metern erkennen wir neben dem Zufluss der Nahe in den Rhein das wohl berühmteste Bauwerk von Bingen, den Mäuseturm.
 

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In der Legende wurde hier der unbarmherzige Bischof Hatto zur Strafe von Mäusen aufgefressen, wodurch der Turm seine weitläufige Berühmtheit erlangte. Tatsächlich aber kümmerte man sich mithilfe dieses mitten im Fluss positionierten Turms um ganz andere „Mäuse“. Der Mäuseturm war nämlich einst ein wichtiger Bestandteil der Zollstation von Bingen. An ihm kam durch seine spezielle Position auch bei Nebel kein zahlungspflichtiges Schiff unentdeckt vorbei.

Nutznießer dieser Einnahmen war hier in Bingen die Kirche, die damit einige durchaus sehenswerte Gebäude errichten konnte.
 

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Wie an vielen anderen Flüssen, so waren die Zolleinnahmen auch am Rhein ein offenbar äußerst einträgliches Geschäft. Dies zeigt sich vor allem in der Anzahl von 40 Zollstationen, die zwischen Mainz und Köln von den unterschiedlichsten Territorialherren betrieben wurden. Ein Verdruss in der damaligen Zeit, eine Freude für uns Radreisende. Denn alle Stationen hinterließen sehr sehenswerte Burgen, die alle mit einem wunderschönen Ausblick auf den Rhein ausgestattet sind.
 
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Unser flacher und gemütlich befahrbarer Radweg führt uns in einer etwas erhöhten Position am Fluss entlang. Rechts blicken wir auf den Rhein hinunter, links befindet sich die Bahnlinie und die Bundesstraße. Eine Burg nach der anderen grüßt uns aus den neben uns emporragenden Felsen.
 
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Nach fünf Burgen des linken Rheinufers erreichen wir Bacharach, eine der touristischen Hochburgen am Rhein. Neben den auch hier auffindbaren Burgen und Kirchen fallen besonders die liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser auf. Vor allem in der Innenstadt finden wir eine große Anzahl dieser sehr sehenswerten Gebäude.
 

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Weiter geht es auf dem angenehm flachen Radweg am Rhein, bis wir nach sieben Kilometern in Oberwesel ankommen. In Oberwesel finden wir mit der Schönburg ein überaus beeindruckendes Bollwerk aus dem 10. Jahrhundert. Nach einem knackigen Anstieg von etwas mehr als einem Kilometer sind wir auch schon dort.
 
 
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Weitaus einfacher zu erreichen sind die sehenswerten Kirchen von Oberwesel. Auf dem Weg zur Burg treffen wir auf die Stiftskirche „Unserer lieben Frau“. Ein Blick auf die Innenausstattung dieser Basilika beeindruckt wohl jeden Geschmack.
 
 
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Am Ortsende finden wir die Pfarrkirche St. Martin. Offensichtlich wussten ihre Erbauer nicht so recht was aus diesem Gebäude eigentlich werden soll. Denn der Glockenturm gleicht eher einem Wehrturm denn der üblichen Ausprägung eines Kirchturms.
 
 
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Und schon sind wir wieder auf dem Radweg entlang des mächtigen Stromes namens Rhein. Auf dem Weg zu unserer ersten Übernachtung in St. Goar, sehen wir am gegenüber liegenden Ufer die weltberühmte Lorelay.
 
 
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Hier stand so mancher Kapitän auf seinem Schiff, lauschte dem lieblichen Gesang des blonden Mädchens und steuerte seinen Kahn im Rausch der Sinne an den Felsen. Gut, dass diese Dame in unserer Zeit nicht mehr singt. Sonst würde auch so mancher Radfahrer in den Fluten des Rheins versinken.

Den genialen Blick vom Felsen herab auf den Fluss zeige ich Ihnen auf unserer vierten Etappe. Zuerst aber suchen wir uns ein Zimmer in St. Goar und legen uns nach einem kleinen Stadtspaziergang zur Ruhe.

ZU DEN GÜNSTIGEN UNTERKÜNFTEN VON ST. GOAR (hier klicken)
 
 
Etappe 2 – Von St. Goar bis Koblenz (ca. 40 Kilometer)

Beschwingt setzen wir unsere Radtour am linken Ufer des Mittelrheins fort. Auf den nächsten Kilometern befinden sich alle bemerkenswerten Bauwerke auf der gegenüber liegenden rechten Rheinseite und sind somit für die Rückreise reserviert. Deshalb genießen wir den Anblick dieses mächtigen Flusses und fahren zügig nach Boppard.
 
 
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Wie viele Städte am Rhein ist auch Boppard eine fröhliche Stadt in Feierlaune. Sowohl die lauschige Uferpromenade als auch der gastfreundliche Stadtkern laden jeden Besucher zu einem berauschenden Umtrunk ein. Genügend Nachschub für dieses lustige Treiben liefert das Umfeld von Boppard, das mit seinen 65 ha Fläche als größtes Weinbaugebiet des Mittelrheins gilt. Einen Vorgeschmack auf die erlesenen Weine dieser Region bietet Ihnen der folgende Link:

ZU DEN FLÜSSIGEN SCHÄTZEN DES WEINBAUGEBIETS MITTELRHEIN (hier klicken) und dann in das Suchfeld rechts oben „Rhein“ eingeben.
 
Aber Boppard hat noch mehr zu bieten. Mit dem mehr als 200 Meter über dem Rhein gelegenen Gedeonseck bietet die Stadt ein äußerst sehenswertes Naturschauspiel. Von dort haben wir einen wundervollen Ausblick auf die Rheinschleife und deren markante Mischung aus Fluss, Natur und rheinischer Betriebsamkeit.
 
 
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Nur wenige Hundert Meter neben dem Gedeonseck liegt der Vierseenblick. Durch die Perspektive des an dieser Stelle sehr kurvenreichen Rheins und die Höhenzüge um ihn herum, meint der Betrachter vier voneinander abgegrenzte Seen zu erblicken.
 
 
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Gedeonseck und Vierseenblick erreichen wir von Boppard aus entweder über eine vier Kilometer lange recht anstrengende Straße oder mit der Sesselbahn.

Wir verlassen Boppard und folgen unserem gemütlichen Radweg entlang des Rheins. Teils fahren wir auf einem abgegrenzten Fahrradweg entlang der Straße, teils fahren wir direkt neben dem Fluss. Aber immer auf einem entspannt flachen und angenehm asphaltierten Weg.

Unser nächstes Ziel ist Rhens, das speziell durch seinen Königsstuhl bekannt ist. Dieser Königsstuhl steht an der Stelle, die seit 1273 für Verhandlungen zur Wahl des römisch-deutschen Königs genutzt wurde. Auch die Wahlen selbst wurden hier durchgeführt.
 

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Mit großen Schritten geht es nun in Richtung Koblenz. Zuvor aber fällt das Schloss Stolzenfels als ein märchenhaft anmutendes Kleinod der Burgen und Schlösser am linken Ufer des Mittelrheins auf. Ein recht steiler Weg führt zu einer Besichtigung vor Ort.
 
 
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Nur noch wenige Kilometer trennen uns von Koblenz. Diese sehenswerte Stadt hat durch die Bundesgartenschau 2011 an zusätzlicher Attraktivität gewonnen. Besonders der Bereich um das Kurfürstliche Schloss und die Festung Ehrenbreitstein haben von diesen Verschönerungen profitiert. Ein leicht zu findendes Areal, das vor allem durch das Deutsche Eck als Wahrzeichen der Stadt geprägt ist.
 
 
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Hier begrüßen wir auch die Mosel als einen der größten Zuflüsse in den Rhein. Dieses sehenswerte Koblenz bedarf sicherlich eines ganzen Besichtigungstags, um es zu entdecken. Deshalb sollten wir hier einen zusätzlichen Tag einplanen. Günstige Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie mithilfe des folgenden Links:

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Etappe 3 – Von Koblenz bis St. Goarshauen (ca. 40 Kilometer)

In Koblenz endet das obere Mittelrheintal, so dass wir wieder umkehren und auf unserer Rückreise nach Bingen das rechte Ufer des Rheins näher betrachten.

Leider existiert auf dieser Strecke nur am linken Ufer ein ausgewiesener Radweg. Auf der rechten Rheinseite ist stattdessen die B42 zu finden, eine oftmals recht unübersichtliche Bundesstraße, die wir mit dem üblichen Straßenverkehr teilen müssen. Deshalb ist auch für unsere Rückfahrt eher der linksrheinische Radweg zu empfehlen. Die rechtsrheinischen Sehenswürdigkeiten können wir zu gegebener Zeit mit der passenden Fähre erreichen.

Auf dem Radweg der linken Rheinseite geht es nun wieder aus dem Stadtgebiet von Koblenz heraus, jetzt in Richtung Bingen. Immer am Rhein entlang erkennen wir nach einigen Kilometern auf der gegenüber liegenden Seite die Marksburg. Sie ist eine der wenigen Burgen am Rhein, die die Jahrhunderte unzerstört überdauert hat.
 
 
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Da es hier keine direkte Fährverbindung zur Marksburg gibt, müssen alle interessierten Besucher in Stolzenfels übersetzen und der B42 in Richtung Rüdesheim folgen. Die Marksburg-Besucher setzen nach der Besichtigung ihre Fahrt auf der B42 fort.

Wer stattdessen auf dem linksrheinischen Radweg geblieben ist, kommt im weiteren Verlauf nach Boppard, wo er mit der Fähre die Rheinseite wechselt. So treffen wir uns alle auf der rechten Rheinseite in Kamp-Bornhofen.

Hier finden wir das überaus sehenswerte Wallfahrtskloster Bornhofen, das seit 1890 von den Franziskanern betrieben wird.
 
 
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Auch in Kamp-Bornhofen finden wir Burgen, nämlich die Burg Sterrenberg (um 1100 erbaut) und die Burg Liebenstein (13. Jahrhundert). Beide sind auf einer anstrengend steilen Straße erreichbar und bieten neben einer durchaus schmackhaften Gastronomie einen bezaubernden Ausblick auf den Rhein.
 

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Nun wechseln wir per Fähre zum linken Ufer und erreichen Bad Salzig. Von dort geht es zügig nach St. Goar, wo wir wieder die Fähre nutzen, um dem rechtsrheinischen St. Goarshausen einen Besuch abzustatten.
 
 
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In St. Goarhausen finden wir einige wunderschön ausgestattete Kirchen. Vor allem aber ist diese Stadt der markante Ausgangspunkt zu verschiedenen sehenswerten Höhenerlebnissen. Da wäre zum Beispiel die Burg Maus im nahe gelegenen Wellmich. Aber auch die Burg Katz und der eindrucksvolle Dreiburgenblick locken mit einer faszinierenden Aussicht.
 
 
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Leider sind all diese äußerst attraktiven Ausblicke nur auf einer gut ausgebauten, aber für Radfahrer beschwerlich steilen Straße erreichbar. Deshalb mein Tipp: Entscheiden Sie sich für einen dieser Aussichtspunkte und kosten Sie ihn aus. Wählen Sie entweder den schon gezeigten Dreiburgenblick oder die in der Nähe gelegene Lorelay.
 
 
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Der Dreiburgenblick bietet hierbei vielfältige Perspektiven und ist ein Geheimtipp. Die Lorelay hingegen ist durch ihre weltweite Berühmtheit deutlich bekannter. Wer beide Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, sollte zuerst die Lorelay ansteuern und danach einen Abstecher zum Dreiburgenblick machen. Denn, ungefähr die Hälfte des recht steilen Weges zu diesen Aussichtspunkten ist für beide gleich.

Nach einem solch ereignisreichen Tag werden Sie mit und auch ohne diese anstrengenden Auffahrten die ausreichende Bettschwere erreicht haben. Deshalb ist es Zeit die gemütliche Unterkunft aufzusuchen. Der nachfolgende Link hilft ein geeignetes Zimmer zum moderaten Preis zu finden.

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Wem die Bettschwere noch nicht genügt, kann gerne durch das Weinangebot des Mittelrheins nachhelfen.

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Etappe 4 – Von St. Goarshausen bis Bingen (ca. 40 Kilometer)

Wir wechseln wieder auf die linke Rheinseite und fahren auf dem Radweg in Richtung Bingen. Vorbei an Oberwesel erreichen wir nach einer recht ordentlichen Strecke die Fähre nach Kaub.

Hier entdecken wir ein weiteres Denkmal der umfassenden Zollpräsenz am Rhein. Mitten im Fluss wurde 1340 die Burg Pfalzgrafenstein errichtet und diente ausschließlich der Kontrolle der vorbeifahrenden Schiffe. Damit den Zollbeamten auch tatsächlich nichts entgeht, steht auf dem Felsen über Kaub auch noch die Burg Gutenfels.
 
 
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Neben diesen mächtigen Zeugen der lukrativen Zoll-Einnahmequellen bietet Kaub zusätzlich den überaus erfreulichen Aspekt eines ausgezeichneten Weinbaus – probieren Sie selbst:

ZU DEN FLÜSSIGEN SCHÄTZEN DES WEINBAUGEBIETS MITTELRHEIN (hier klicken) und dann in das Suchfeld oben rechts „Rhein“ eingeben
 
Die Fähre bringt uns wieder zurück auf die linke Uferseite und somit zu unserem Radweg. Vorbei an Bacharach und Rheindiebach entdecken wir in Niederheimbach die nächste Möglichkeit per Fähre die Seiten zu wechseln. Das rechtsrheinische Lorch ist unser Ziel, das uns seine Ruine Nollig und einige sehenswerte Gebäude in der Stadtmitte anbietet. Vor allem aber ist hier ein wunderschöner Blick auf die beeindruckende Natur des mächtigen Rheins zu finden.
 
 
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Nun können wir endlich auf der rechten Seite des Rheins verbleiben und dem jetzt auch dort auffindbaren Radweg folgen. Dieser führt uns neben den Schienen auf einer recht hügeligen Strecke in Richtung Rüdesheim. So kommt auch der sportliche Radfahrer auf seine Kosten. Von einer kurzen Straßenpassage unterbrochen, werden wir durch die angrenzenden Höhen des Weinbaus geführt.
 
 
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Schon bald erreichen wir Rüdesheim, dessen Silhouette in der Abendsonne glänzt.
 
 
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In Rüdesheim finden wir mit einer umfangreichen Stadtbesichtigung einen würdigen Abschluss dieser historisch weltberühmten Radtour. Hier sollten Sie noch einen weiteren Besichtigungstag einplanen, bevor Sie mit der Fähre nach Bingen übersetzen. Preiswerte Unterkünfte sind mithilfe des nachfolgenden Link zu finden.

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Nun haben wir den oberen Mittelrhein auf seinen siebzig ehrwürdigen Kilometern begleitet. Es ist eine wunderschöne Strecke für den gemütlichen Radfahrer mit herrlichen Aussichtspunkten und liebevoll restaurierten Burgen, Schlössern, Kirchen und Klöstern. All diese Bauwerke sind in einem so beeindruckenden Zustand, dass sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Geben Sie dieser Ernennung die Ehre und nehmen Sie sich für diese Radtour genügend Zeit. Kosten Sie alles aus, was Ihnen hier in vielfältiger Weise geboten wird. Eine Woche sollte als Minimum für diese Reise eingeplant werden. Vielleicht haben Sie auch noch eine zweite Woche Zeit, um die nun folgende Empfehlung zu realisieren.

In Rüdesheim, Bingen, Koblenz oder an manch anderen Stätten unserer Radtour ist Ihnen sicherlich die rege Schifffahrt aufgefallen. Auch diese können Sie nutzen, um den Rhein aus einer ganz besonderen Perspektive zu entdecken. Dabei ist es durchaus möglich auch das Fahrrad mit an Bord zu nehmen. Stöbern Sie deshalb über den nun folgenden Link nach Ihrer Traumtour auf dem Rhein.

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Im weiteren Verlauf dieser Webseite möchte ich Ihnen noch viele zusätzliche Informationen zu Land und Leuten und vor allem zu der Radtour selbst präsentieren. Bleiben Sie also dabei.
 
 

Regionale Spezialitäten am Mittelrhein

Die bekannteste Spezialität am Mittelrhein ist der dort an den Hängen angepflanzte Wein. Betrachtet man alle zum Anbaugebiet „Mittelrhein“ gehörenden Flächen, so kommt dieses gesamte Gebiet auf 436 Hektar (1 ha = 10.000 qm) Anbaufläche. Ungefähr 85 Prozent davon ist mit Weißwein bepflanzt, der überwiegend trocken ausgebaut wird. Somit befinden wir uns am Mittelrhein in einer verhältnismäßig kleinen aber doch sehr feinen Weinregion. Die 436 ha ergeben einen Ertrag von 22.000 Hektoliter (1 hl = 100 Liter) Wein. Das sollte für eine fröhliche Weinprobe durchaus ausreichend sein.

Und trotz all dieser berauschenden Zahlen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz kommt es darauf an, dass diese Weinprobe auch mundet. Denn vor allem beim Wein geht probieren über studieren. Wenn wir am Mittelrhein selbst unterwegs sind, ist durch das vielfältige Angebot eine spontane Weinprobe durchaus möglich. Hier und jetzt können wir unsere Weinprobe aus dem Internet beziehen. Der nachfolgende Link hilft dabei die dazu passenden Weine zu finden:

ZU DEN WEINANGEBOTEN VOM MITTELRHEIN (hier klicken) und dann in das Suchfeld oben rechts „Rhein“ eingeben
 
Wer sich noch weiter in die interessanten Details des Weinbaus am Mittelrhein vertiefen möchte, kann dies gerne über die einschlägige Literatur tun. Hier ein passender Buchvorschlag:

ZU DEN WISSENSWERTEN DETAILS DES WEINBAUS AM MITTELRHEIN (hier klicken)
 
Möchten Sie die Weine verkosten, so müssen Sie eine gute Grundlage haben. Diese Grundlage schaffen wir durch die vielfältigen Spezialitäten dieser Gegend. Hierfür habe ich Ihnen ein Rezeptbuch ausgesucht, das die Rheinische Küche am besten verkörpert.

ZU DEN SPEZIELLEN REZEPTEN DER RHEINISCHEN KÜCHE (hier klicken)
 
Nun möchte ich Sie aber nicht mehr länger von den kulinarischen Genüssen dieses wunderschönen Rheinlandes abhalten. Ich wünsche einen guten Appetit.
 
 

Zusammengefasst die wichtigsten Informationen

Nachdem Sie sich mit dem eindrucksvollen Video, den herrlichen Bildern und meiner kurzen Beschreibung dieser ehrwürdigen Radtour am Mittelrhein einen ersten Einblick verschaffen konnten, möchte ich Ihnen die Vorbereitung Ihrer Tour erleichtern. In diesem Abschnitt finden Sie deshalb alle hilfreichen Links, die Ihnen zu einer wunderschönen und einzigartigen Radreise verhelfen.
 
 
Fahrräder, Ausrüstung und Zubehör

Sollten Sie geeignete und günstige Fahrräder, weitere Ausrüstungsgegenstände oder sinnvolles Zubehör benötigen, so kann ich Ihnen den folgenden Link nur empfehlen:

FAHRRÄDER, AUSRÜSTUNG UND ZUBEHÖR ZU GÜNSTIGEN PREISEN (hier klicken)
 
Übrigens, Sie sollten Fahrräder, Ausrüstungsgegenstände oder Zubehör möglichst immer im Spätherbst oder Winter einkaufen. Zu dieser Zeit können Sie hochwertige Markenware um bis zu 70% günstiger erwerben. Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel unter
http://fahrrad-wandern.info/die-zeit-ist-reif-fuer-fahrrad-schnaeppchen
 
 
Streckenliteratur

Je nach Ihren Vorlieben, entweder eine ausführliche Streckenbeschreibung in einem praktischen Buch …

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… oder die reine Geographie auf einer Karte:

KARTENMATERIAL (hier klicken)
 
 
Die Bahn

Auch wenn oftmals (zurecht) über die Bahn geschimpft wird, sie stellt für die meisten unserer Radtouren die tatsächlich flexiblere An- und Rückreisemöglichkeit dar. Buchen Sie einfach über den nachfolgenden Link:

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Günstige Hotels, Pensionen und Unterkünfte

Zum finden geeigneter Hotels, Pensionen und Unterkünfte kann ich 3 Möglichkeiten empfehlen.

 
Diese Tipps können Sie für jede Art von Reisen und Touren verwenden, teilweise sogar auch für’s Ausland. Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel unter
http://fahrrad-wandern.info/preiswerte-hotels-pensionen-unterkuenfte
 
 
Weinangebote

Auf eine fröhliche Weinverkostung der rheinischen Erzeugnisse – jetzt gleich bei Ihnen zu Hause.

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Das umfangreiche Wissen zum Anbaugebiet Mittelrhein finden Sie hier:

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Kulinarisches

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Probieren Sie die schmackhaften Rezepte der rheinischen Küche.

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Fluss-Kreuzfahrten auf dem Rhein

Wer seine Radtour mit dem Schiff kombinieren möchte, findet hier seine persönlich beste Wahl:

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Selbstverständlich können Sie den Rhein auch ohne Fahrrad auf einer Schiffsreise erleben. Auch hierfür können Sie diesen Link verwenden.
 
 

Zum guten Schluss

Nun wünsche ich Ihnen eine unvergessliche Tour an diesem wunderschönen Fluss namens Rhein. Dabei ist es egal, ob Sie mit dem Fahrrad, dem Schiff, dem Auto, dem Cabriolet, dem Motorrad, dem Caravan oder einem sonstigen Vehikel unterwegs sind. Dieser Fluss wird sich immer von seiner schönsten Seite zeigen – denn er hat gar keine andere.

In diesem Sinne

Ihr
Benno Siegrist
 

P.  S.  :

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  Rhein & Neckar

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